SN-EN206:2013

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MA 39 Stadt Wien

Eco-Bau

Fintan

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The Seven Blunders of the World: Wealth without work. Pleasure without
conscience. Knowledge without character. Commerce without morality.
Science without humanity. Worship without sacrifice. Politics without principle.                       Mahatma Gandhi

Interview mit dem Gründer und Firmenleiter Markus Sieber in der Architekturzeitschrift Stil. Michael Kurtz fragt nach den Anfängen, dem Besonderen, den Hintergründen und nicht zuletzt nach den Zukunftsplänen von Pneumatit.

Eine wesentliche Brücke schlagen (PDF 6 Seiten)

Ausschnitt aus dem Interview:

«Aber vielleicht erzähle ich von der allerersten Erfahrung mit Pneumatit. Das war gleich ein Hammer, der aber ganz sanft anschlug. Ein Kollege fragte nämlich irgendwann während der morgendlichen Stallarbeit nebenbei: „Was meinst du, könnte man nicht den Beton angenehmer und gesünder machen?“ Das war’s auch schon. Wir standen im Vorfeld von Neubauten (2006-10) auf unserem Betrieb, beginnend mit einem Laufstall. Weil für diesen viel mehr betonierte Flächen und Ausläufe vorgesehen waren, würden Tiere wie Menschen sich auch mehr auf Beton aufhalten. Dieser Frage war nie irgendein Gespräch über Beton vorangegangen, doch sie drang in mich ein. Gibt es eine Art „Medikament“ für diesen Baustoff? Können wir Leben in Beton einführen? Können wir Beton „umdrehen“, zähmen? So wie ja auch der Leben-raubende Feind Wolf zum Leben-schützenden Freund Hund geworden ist. Es wurde mir dann auch bewusst, dass ja mit der Frage meines Kollegen innerlich eng ein Postulat Rudolf Steiners für die biologisch-dynamische Landwirtschaft verbunden ist: dass nicht nur das Wässerige des Bodens, sondern sein Erdiges, das Tot-Mineralische selbst mit Leben durchdrungen werden müsse. Dies hatte ich schon immer als die Kulmination unserer Landwirtschaftmethode begriffen und in Einführungskursen auch so dargelegt. Nun stand ich plötzlich mit dem gleichen Postulat vor dem toten Beton und damit in der Welt des Bauens... Die Aufgabe war ja eigentlich, hier das biodynamische Prinzip anzuwenden. Das ist eine sehr starke Erfahrung geblieben, namentlich eine Entwicklungserfahrung des eigenen und des biodynamischen Impulses. Nicht überraschend stellte sich dann heraus, dass Beton eigentlich „untertot“ ist, weil er auf die Lebensgefüge in seinem Umraum aktiv zersetzend und abbauend wirkt.»

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Astral-ätherisch ist ....