SN-EN206:2013

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MA 39 Stadt Wien

Eco-Bau

Fintan

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Who will behold the inner chamber who has not observed
with admiration, even with rapture, the outer stone?                                Mary Oliver

   

Wir wollten es genau wissen. Wir haben ausführlich und international recherchiert. Und uns Gedanken gemacht, die wir so noch nirgends gefunden haben. Wenn wir nachfolgend von Beton sprechen, dann ist immer Industriebeton gemeint, dessen Produktion in der Mitte der 1840er Jahre eingesetzt hat. x

Die Beton-Frage

Wir laden Sie zu ein paar Rechnungen und Vergleichen mit Beton ein, zur Spielerei mit einem meist wenig verspielten Material – und mehr: Wenigstens ansatzweise wollen wir versuchen, uns mit etwas Starrem lebendig auseinander zu setzen. Es in Fluss zu bringen und es uns bewusster zu machen.

Dabei werden Sie merken, dass ein stiller, aber gewaltiger Betonprozess in die Lebenssphäre der Erde und des Menschen einzieht. Dieser Vorgang erinnert an die Vergletscherung während der Eiszeit, vollzieht sich im Vergleich dazu aber blitzartig. Und ein Ende ist nicht abzusehen.

Beton dringt aber nicht nur in der Weite, sondern auch in der Tiefe in unser Leben ein. Überall hat sich Beton eng an und über uns gelegt. Denn der moderne Mensch verbringt durchschnittlich schon über 90 Prozent seiner Lebenszeit in Innenräumen. Und die meisten dieser Räume werden von Beton bestimmt – oder seinem Zwillingsbruder, dem Zementmörtel.

All das muss eine Frage wecken: Was bewirkt Beton eigentlich?

Welche neuen Einflüsse ziehen mit dem Beton in unser Lebensgefüge ein? Was sind die Folgen für Wohlbefinden, Gesundheit und Entwicklungsmöglichkeiten von Mensch und Natur? x

Diesem Zusammenhang widmen wir unsere Arbeit in der Pneumatit AG.

Beton auf der Erde

Mit fast 14 Mrd. m3 im Jahr 2018 ist Beton das weltweit zweitmeist verwendete Gut überhaupt. Nur Wasser wird mehr verbraucht als Beton. 1968, vor 50 Jahren, war das ausgebrachte Betonvolumen mit 1,85 Mrd. m3 noch fast 8 Mal kleiner als heute.

Seit 1968 sind weltweit total über 300 Mrd. m3 Beton auf der Erde ausgegossen worden, im Jahresdurchschnitt also 6 Mrd. m3. All dieser Beton liegt oder steht noch irgendwo, die Produktion von Recycling-Beton setzt heute erst ganz zögerlich ein.

Doch wie können wir uns eine solche Menge überhaupt vorstellen? 300 Mrd. m3 Beton (seit 1968), das entspricht einer 2 mm dicken Verpflasterung der ganzen Festlandfläche der Erde von 149 Mio. km2.

Aber ist nicht schon vor 1968 betoniert worden? Ja, bereits seit über 100 Jahren. Wir kommen darauf zurück.

Beton ist die erste von der Menschheit erzeugte geologische Schicht. In ferner Zukunft dürfte jeder Hobbywissenschafter dieses neue Sediment anhand seiner gitterartigen, rostbraunen Eisen-Einschlüsse mühelos identifizieren können.

Beton pro Mensch

2018 lebten 7,6 Mrd. Menschen auf der Erde. Pro Kopf sind 2018 also 1,8 m3 Beton (= 4,4 t) neu ausgebracht worden. Obwohl die Erde 1968 mit 3,5 Mrd. Menschen noch nicht einmal halb so dicht bevölkert war, betrug der durchschnittliche Betonverbrauch damals erst 0,5 m3 (= 1,3 t). Das sind nur 28 % von heute – pro Kopf.

Das Wachstum der geologischen Schicht Beton verläuft also deutlich schneller als das Wachstum der Menschheit. Eine Betonwelle holt uns ein.

Total sind in den letzten 50 Jahren für jeden Menschen, der heute lebt, insgesamt 40 m3 Beton (= 97 t) neu auf die Erde ausgebracht worden.

Stellen wir uns nun vor, dieser Beton werde tatsächlich gleichmässig auf alle lebenden Menschen aufgeteilt. Neben jedem und jeder von uns wäre dann ein Betonturm von 2 mal 2 m Fläche um 10 m in die Höhe gewachsen.

Aber eben: es ist ja schon vor 1968 betoniert worden. Für diese Zeit wird es mit den Statistiken schwieriger. Nehmen wir aber schätzungsweise an, in den gut 100 Jahren vor 1968 seien total 50 Milliarden Kubikmeter Beton ausgebracht worden.

Das bedeutet: Total liegen heute rund 350 Mrd. m3 Beton auf der Erde (= 857 Mrd. t). Damit könnte man jeden Menschen auf einen eigenen Betonturm von 2 mal 2 m Fläche und 11,5 m Höhe stellen (= 46 m3, 112 t). Oder aber die gesamte Landmasse der Erde mit knapp 2,5 mm Beton zudecken und vereinheitlichen.

Und die Prognosen? – sind immer unsicher. Der Betonverbrauch verändert sich konjunkturell bedingt, mit Höhen und Tiefen: in den letzten 20 Jahren zwischen -1,9 % und +10.4 %, mit einem Jahresdurchschnitt von +5,18 %, in den letzten 50 Jahren von +4,15 %. Nehmen wir an, dass das Mittel der letzten 20 Jahre auch für die nächste Zukunft gilt:

Mit einem jährlichen Wachstum von 5,18% würde sich dann die Gesamtmenge des seit den 1840er Jahren bis 2018 ausgebrachten Betons bereits bis 2034 auf 700 Mrd. m3 verdoppelt haben. Das wäre genug, um alle Landflächen der Erde bereits 4,7 mm dick mit Beton zu versiegeln.

Klicken Sie nochmals auf den gelben Punkt, um tiefergehende Informationen aufzurufen.

Astral-ätherisch ist ....